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Passion

Plan salle Erasme
PASSION | 6 Konzerte - 20% - 35 % - 50%
Kategorie 1 234,00 € 192,00 € 147,00 €
Kategorie 2 216,00 € 174,00 € 135,00 €
Kategorie 3 204,00 € 168,00 € 129,00 €
Kategorie 4 186,00 € 150,80 € 117,00 €
Kategorie 5 162,00 € 132,00 € 102,00 €
Kategorie 6 147,00 € 120,00 € 90,00 €

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Dieser Zyklus steht unter dem Motto der Leidenschaft und umfasst Konzerte am Donnerstagabend, in denen die Leidenschaft in allen ihren Ausprägungen in einer Art Kaleidoskop erlebt werden kann. Dazu gehören die Leidenschaft des diesjährigen Artist in residence, Emmanuel Pahud, für zeitgenössische Werke (unter anderem eine Auftragskomposition von Bechara El-Khoury für das OPS in Zusammenarbeit mit dem Verein Musique nouvelle en liberté) und einen Klassiker aus dem Repertoire für Flöte, Mozarts Konzert KV 313, durch das der Künstler zu seinem Instrument kam. Als Vierjähriger hörte er einen Nachbarn dieses Konzert spielen und war sofort begeistert. Auch die Leidenschaft des Orchesterleiters Marko Letonja für die Ausarbeitung eines Konzertprogramms kommt zum Tragen. Er bemüht sich stets um ein feines und subtiles Gleichgewicht zwischen den Werken, um diese in einen kraftvollen Zusammenklang zu bringen, wie das Konzert rund um Weber, Berlioz und Mussorgski zeigt. Doch oftmals ist Leidenschaft vulkanisch, gewaltig, ja primitiv, wie in Carl Orffs sonorem Monumentalwerk Carmina Burana. In Rachmaninows virtuosem Konzert Nr. 2 für Klavier und Orchester zeigt sie sich abwechselnd stürmisch, poetisch und fieberhaft während sie in Beethovens feinsinniger Vierter Sinfonie zart, leicht und friedlich erscheint.

Donnerstag, 15. Oktober 2015 | 20 Uhr Weber, Berlioz, Moussorgski

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

DIE PFADE DER ROMANTIK

„Bei Berlioz verwandelt sich alles in ein Drama.“ Berlioz‘ Zyklus Nuits d’été, der auf Gedichten von Théophile Gautier beruht, lässt Zweifel an der Allgemeingültigkeit dieser Worte von Paul Dukas aufkommen. Passend zu den Gedichten komponierte er sechs feinsinnige Melodien, die nur von wenigen Instrumenten getragen werden, deren Lebendigkeit hier und dort hervorblitzt. Obwohl das Thema Einsamkeit die Stimmung leicht trübt, enthalten diese Edelsteine der Transparenz durchgehend einen Lichtschimmer. Auch auf Berlioz Orchestrierung von Carl Maria von Webers Klavierstück Aufforderung zum Tanz trifft obige Aussage nicht zu. Der deutsche Komponist hatte das Klavierstück 1819 seiner Ehefrau, der Sängerin Caroline Brandt, gewidmet. Das Werk zählt zu den berühmtesten des klassischen Repertoires und führt in auf subtile Weise aufgehellten Walzerrhythmen dem Zuhörer den Tanz vor Augen. Auch Modest Mussorgsky nimmt in seinen Bildern einer Ausstellung eine der klanglich-bildlichen Illustration in Angriff. Zeichnungen und Skizzen seines Freundes, des Architekten Victor Hartmann, hatten ihn zu diesem Klavierzyklus inspiriert. Obwohl er sich in seiner Komposition von der Vorlage entfernt, schafft er doch eindrucksvoll bildliche Motive, die in der genialen Orchestrierung von Maurice Ravel zusätzlich veredelt werden.
WEBER | ARRANGEMENT BERLIOZ Aufforderung zum Tanz
BERLIOZ | Les Nuits d’été
MOUSSORGSKI | ARRANGEMENT RAVEL Bilder einer Ausstellung
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Marko LETONJA
Marko LETONJA
Eve-Maud HUBEAUX
Eve-Maud HUBEAUX
• Marko LETONJA Leitung Biografie • Eve-Maud HUBEAUX Mezzosopran Biografie

jeudi 26. November 2015 | 20 Uhr Mendelssohn, El Khoury, Schubert

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

Der Schwung der Vollendung

Schon mit vier Jahren entschied er sich für die Flöte. Seitdem hält Emmanuel Pahud seinem Lieblingsinstrument die Treue und ist im gesamten Repertoire vom Barock über Klassik und zeitgenössische Musik bis zum Jazz zu Hause. Trotzdem geht er mit großer Demut an die Uraufführung des Konzerts für Flöte und Orchester op. 90 des libanesischen Komponisten Bechara El Khoury heran. Dabei handelt es sich um ein Auftragswerk für das OPS und die Gesellschaft Musique nouvelle en liberté, mit dem der Flötist in gewisser Weise ein Schlüsselerlebnis aus seiner Kindheit wiedererleben kann, als er nämlich das Flötenkonzert KV 313 von Mozart zum ersten Mal hörte. Außerdem reiht er sich damit in die große Tradition der Werke für Flöte ein, ein Instrument, das die Zeiten mit ungebrochener Eleganz und Grazie überdauert hat. Franz Schubert wurde von dieser Grazie besonders angezogen, und scheiterte doch so manches Mal an ihr. Nachdem er vier Werke nacheinander aufgegeben hatte, wurde die 9. Sinfonie C-Dur „Die Große“ ein echtes Meisterstück. Das Monumentalwerk wurde erst 1839, elf Jahre nach Schuberts Tod, von Felix Mendelssohn-Bartholdy uraufgeführt – nachdem er das Publikum mit seiner eigenen sinfonischen Dichtung Die Hebriden verzaubert hatte.
MENDELSSOHN | Die Hebriden (Die Fingalshöhle), Konzertouvertüre h-Moll op. 26
EL KHOURY | Konzert für Flöte und Orchester op. 90 „Faraway colours“
SCHUBERT | Sinfonie Nr. 9 C-Dur „Große Sinfonie“ D 944
Die musikalische Analyse herunterladen
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Hans GRAF
Hans GRAF
Emmanuel PAHUD
Emmanuel PAHUD
• Hans GRAF Leitung Biografie • Emmanuel PAHUD Flöte Biografie

Donnerstag, 14. Januar 2016 | 20 Uhr Schnittke, Prokofieff, Orff

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

ERGREIFENDE KLÄNGE

Les Carmina Burana sind ein Monument der Musik des 20. Jahrhunderts. Carl Orff vertonte über 200 der im Jahr 1803 in einem Benediktinerkloster in Benediktbeuern gefundenen Texte aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Der vielseitige Korpus besteht vorwiegend aus lateinischen Texten, die von der Satire auf die Kirche über oft erotisch gefärbte liturgische Parodien bis zu moralisierenden Texten reichen. Carl Orff war bei der Komposition seinem Credo treu: „Je wesentlicher, vereinfachter die Aussage, desto stärker die Wirkung.“ Das durch große Klangsinnlichkeit geprägte Werk berührt jeden Zuhörer zutiefst. Oft erfasst ihn ein elementarer Wirbel. Immer wieder treten ursprüngliche, gewaltig pulsierende Rhythmen, ebenso beschwörend wie besessen, in den Vordergrund. Seit seiner Uraufführung 1937 begeistert dieser dunkel glänzende Diamant alle Generationen von Musikliebhabern und Musikneugierigen.
SCHNITTKE | Ritual
PROKOFIEV | Es sind ihrer sieben, Kantate für Tenor, gemischten Chor und Orchester nach einem Gedicht von Konstantin Balmont (Fassung von 1933)
ORFF | Carmina Burana
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Jonathan DARLINGTON
Jonathan DARLINGTON
Klara EK
Klara EK
Peter BRONDER
Peter BRONDER
Daniel SCHMUTZHARD
Daniel SCHMUTZHARD
• Jonathan DARLINGTON Leitung Biografie • Klara EK Sopran Biografie • Peter BRONDER Tenor Biografie • Daniel SCHMUTZHARD Bariton Biografie • Chor des Orchestre philharmonique de Strasbourg Biografie Catherine Bolzinger Chorleiterin Biografie • Chor der Opéra national du Rhin Biografie Sandrine Abello Chorleiterin Biografie • Kinderchor der Opéra national du Rhin Biografie Luciano Bibiloni, Chorleiter Biografie

Donnerstag, 25. Februar 2016 | 20 Uhr Sallinen, Devienne, Sibelius, Mozart, Dukas

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € à 15 €

EINE ZAUBERFLÖTE

Emmanuel Pahud, der derzeitige Artist in Residence des Orchestre philharmonique de Strasbourg verfolgt drei Laufbahnen: Er ist die erste Flöte der Berliner Philharmoniker, ein leidenschaftlicher Kammermusiker und ein international gefragter Solist. Er besticht durch seine klaren, zugleich tief empfundenen und eleganten Interpretationen barocker Musik ebenso wie der Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. An diesem Abend interpretiert er Mozarts Konzert für Flöte und Orchester G-Dur, das entscheidend war den Musiker. Als der vierjährige Emmanuel einen Nachbarn diesen Flötenpart spielen hörte, verliebte er sich auf der Stelle in den Klang des Instruments. Aber das ist nur der Anfang der Geschichte. Diese Partitur, die in den sehr schnellen Passagen höchste technische Präzision erfordert, ist keineswegs nur eine brillante Stilübung. Dem Wechsel von melancholisch-zärtlichen und glanzvoll majestätischen Momenten wird nur ein Flötist gerecht, der sein Instrument vollendet beherrscht. Dieses Konzert ist zudem eine Gelegenheit, den hervorragenden finnischen Dirigenten Okko Kamu kennen zu lernen, der hier auch das sinfonische Gedicht Tapiola seines Landsmannes Jean Sibelius interpretiert.
SALLINEN | Sunrise Serenade op. 63
DEVIENNE | Konzert für Flöte und Orchester Nr. 7 e-Moll
SIBELIUS | Tapiola op. 112
MOZART | Konzert für Flöte und Orchester G-Dur KV 313
DUKAS | Der Zauberlehrling, sinfonisches Scherzo
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort

Okko Kamu wird durch Leif Segerstam ersetzt sein

Leif SEGERSTAM
Leif SEGERSTAM
Emmanuel PAHUD
Emmanuel PAHUD
• Leif SEGERSTAM Leitung Biografie • Emmanuel PAHUD Flöte Biografie

Donnerstag, 17. Marz 2016 | 20 Uhr Tchaïkovski, Rachmaninoff, Franck

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

HÖHEPUNKT DER KLAVIERKUNST

Das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2, heute ein musikgeschichtliches Denkmal, brachte seinem Schöpfer die Rettung, denn nachdem Rachmaninoff mit seiner 1. Sinfonie (1897) bei Publikum und Kritik auf Ablehnung gestoßen war, hatte er nichts mehr komponiert. Der renommierte Arzt und Psychotherapeut Nicolas Dahl, der bei dem französischen Arzt Charcot die Hypnosebehandlung erlernt hatte, stand Rachmaninoff in dieser schwierigen Zeit zur Seite und half ihm, seine Depression zu überwinden. Es heißt, er habe dem Musiker vorgeschlagen, ein neues Klavierkonzert in Angriff zu nehmen. Rachmaninoff widmete es dann seinem Therapeuten. Die Uraufführung fand am 27. Oktober 1901 statt, bei der Rachmaninoff selbst – „Der größte Pianist, den ich je gekannt habe“, so Horowitz – am Klavier saß. Trotz einiger missgünstiger Stimmen (Strawinski bezeichnete das Konzert als „grandiose Filmmusik“) war die Aufführung ein Riesenerfolg. So fließend diese Musik erscheinen mag, vom Pianisten erfordert sie höchste Könnerschaft und entspricht im Übrigen ganz dem Credo ihres Schöpfers: „In meinen Kompositionen habe ich niemals bewusst Anstrengungen unternommen, originell, romantisch, nationalistisch oder irgend etwas anderes zu sein. Ich schreibe einfach die Musik nieder, die ich in mir selbst höre, und zwar so natürlich wie möglich.“
TCHAÏKOVSKI | Marche slave en si bémol majeur op. 31
RACHMANINOFF | Concerto n° 2 pour Klavier et orchestre en ut mineur op. 18
FRANCK | Symphonie en ré mineur
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Xian ZHANG
Xian ZHANG
Alexander GAVRYLUK
Alexander GAVRYLUK
• Xian ZHANG Leitung Biografie • BG Smile Folktanzensemble Violine Biografie • Alexander GAVRYLUK Klavier Biografie • BG Smile Folktanzensemble Violine Biografie

Donnerstag, 26. Mai 2016 | 20 Uhr Mozart, Tchaïkovski, Beethoven

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

Das Streben nach Sorglosigkeit

Ihr frisches und gefühlvolles Spiel hat Baiba Skride schon zahlreiche Einladungen großer Dirigenten eingebracht. Die lebhafte Lettin ist inzwischen auf der ganzen Welt in Konzerten zu hören. Mit sichtbarer Freude spielt sie auf ihrer Stradivari, einer Leihgabe von keinem Geringeren als Gidon Kremer, Tschaikowskys Konzert für Violine und Orchester D-Dur, mit dem sich der russische Komponist auf Augenhöhe mit seinen brillanten Vorläufern Mendelssohn und Brahms begab, was nicht zuletzt dem schwungvollen Finale zu verdanken ist. Eine vergleichbare Energie findet sich auch in Beethovens Sinfonie Nr. 4 b-Moll op. 60, die beim zeitgenössischen Publikum begeisterte Aufnahme fand und in jenem Sommer 1806 die Bewunderung des Komponisten für die ungarische Gräfin Therese Brunsvik de Korompa zum Ausdruck brachte. Die Sinfonie steckt voller Überraschungen und zahlreichen Ausschmückungen und enthüllt eine gewisse Sorglosigkeit, ja Leichtigkeit. Ganz ähnliche Eindrücke ruft Mozarts dreißig Jahre ältere Serenade D-Dur „Serenata notturna“ hervor. Diese fast unerwartete Komposition für zwei kleine Orchester zeichnet sich ebenfalls durch eine scheinbare Ungezwungenheit aus und gipfelt in einem wunderbaren Moment der Sehnsucht.
MOZART | Serenade D-Dur KV 239 „Serenata notturna“
TCHAÏKOVSKI | Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
BEETHOVEN | Sinfonie Nr. 4 b-Moll op. 60
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Marko LETONJA
Marko LETONJA
Baiba SKRIDE
Baiba SKRIDE
• Marko LETONJA Leitung Biografie • Baiba SKRIDE Violine Biografie