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Kammermusik

6 Konzerte - Orchestermusiker | 2 Konzerte - Gastmusiker

Kammermusik | Orchestermusiker

Die Kammermusik der Saison 2015/16 führt in nahe und entlegene Gegenden. Sie beginnt mit Musik- und Tanzsstücken aus Osteuropa und Lateinamerika. Ebenso festlich geht es bei einem vorweihnachtlichen Konzert der Blechbläser zu: es reicht vom stolzen Barock eines Bach bis zu den Jazz-Klängen von Gershwin. Ein weiteres Kammermusikkonzert ist der tschechischen Musik gewidmet. Janáček ließ sich für ein Streichquartett von Tolstoi inspirieren, von Martinů ist ein virtuoses Trio zu hören, und Fibich ist mit einer Rarität vertreten. Der Composer in Residence, der Amerikaner John Corigliano, steht mit drei Kompositionen im Mittelpunkt eines Kammerkonzerts: Soliloquy für Klarinette und Streichquartett zum Andenken an den Vater des Komponisten, der die Stelle der ersten Geige im New York Philharmonic Orchestra innehatte, dann das seltsam anmutende Black November Turkey für Streichquartett, dessen Titel ein Gedicht von Richard Wilbur aufnimmt, und schließlich das Streichquartett, in dem die vier Musiker zu einem einzigen Instrument zu verschmelzen scheinen. Nach einem Besuch bei der Bach-Dynastie (Carl Philipp Emanuel, Wilhelm Friedemann und natürlich Johann Sebastian) schließt die Saison mit Franz Hasenöhrls Till Eulenspiegel einmal anders!, einer interessanten Satire auf Richard Straussens sinfonisches Poem, und dem berühmten Septett op. 20 von Beethoven.

In dieser Spielzeit haben Kinder von 4 bis 7 Jahren die Möglichkeit, sich während der Konzerte im „musikalischen Kindergarten“ des OPS aufzuhalten. Die Betreuung ist kostenlos. Bitte reservieren Sie Ihren Platz im „Kindergarten“ beim Kauf Ihrer Konzertkarte.

KAMMERMUSIK | Konzertsaal der Cité de la musique et de la danse
Volltarif 10,00 €
Tarif junges Publikum 6,00 €
Pass für alle 6 Konzerte 48,00 €
Das Grundabonnement steht jedem offen und gewährt eine kumulierte Ermäßigung von -20%. Ob Sie Anrecht auf eine höhere Ermäßigung (-35% oder -50%) haben, erfahren Sie hier: Ermäßigungen
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Sonntag, 25. Oktober 2015 | 11.00 Uhr Goleminov, Minkin, Matos, Soha

Straßburg, Konzertsaal der la Cité de la musique et de la danse

Einheitspreis 10 €, Junges Publikum 6 €
KAMMERMUSIK

Folklore aus aller Welt
Eine osteuropäische Reise zu Afrika und Lateinamerika

Dieses Konzert verbindet traditionelle Balkan-Musik, Latino-Rhythmen und Folkloretänze zu einem farbenfrohen, temperamentvollen Reigen. Die Musiker (deren Instrumente durch einen Soundtrack mit Percussions u.a. ergänzt werden) werden auf der Bühne von Tänzerinnen und Tänzern des in Straßburg ansässigen bulgarischen Ensembles BG Smile sowie von Salsa-Spezialisten begleitet! Das abwechslungsreiche, bunte Programm enthält Stücke des bulgarischen Komponisten Marin Goleminow (1908-2000), dessen Musik tief im volkstümlichen Repertoire seiner Heimat verankert ist, und seines Landsmannes Tsenko Minkin (geb. 1959), dessen Werk Heterometria Bulgara (2014) die Mandoline in den Vordergrund stellt. Hinzu kommen Arrangements beliebter Balkan-Volksmusik, wie das schwungvolle Stück Graovsko Horo oder Sborenka aus der Dobrudscha an der Schwarzmeerküste. Ein faszinierendes Programm voller Überraschungen, das den Hörer über die Grenzen Europas hinaus bis nach Kuba und Brasilien führt: Die Musik von Bobby Matos (geb. 1941) bezaubert durch ihr sonniges Latino-Ambiente, das man auch bei der jungen Sängerin Soha und ihrem vom Tango inspirierten Stück Mil Pasos wiederfindet.
Marin GOLEMINOV | Fünf Skizzen
TRADITIONELLE FOLKLORE | Sborenka
Sedi Donka
Graovsko Horo
Tsenko MINKIN | Divertimento Rustico
Heterometria
Grand tango
PIECES OF AFRICA, vom KRONOS QUARTET eingeatmet | Mai Nozpio
Wawshishijay
Antônio Carlos JOBIM | Samba de Uma Nota Só
PUENTE | Tokyo de Noche
SOHA | Mil Pasos
EL TIMBA | Hermano
• Hedy KERPITCHIAN Violine Biografie • Evelina ANTCHEVA Violine Biografie • Boris TONKOV Viola, Mandoline, Arrangements, audiovisuelle Konzeption Biografie • Alexander SOMOV Celllo Biografie • Ivo PAUNOV Folk-Flöte, Saxophon, Percussions, Audiokonzeption, Arrangements Biografie • BG Smile Folktanzensemble Violine Biografie • Salsa la Vista, Mariana IGOVA Tänzerin und Choreografin Biografie • Vangel STOYANOV Tänzer Biografie

Sonntag, 6. Dezember 2015 | 11.00 Uhr von Bach bis Gershwin

Straßburg, Konzertsaal der Cité de la musique et de la danse

Einheitspreis 10 €, Junges Publikum 6 €
KAMMERMUSIK

Weihnachtliche Blechbläserklänge

Unlängst wurde innerhalb des Orchestre philharmonique de Strasbourg eine neue Kammermusikformation aus drei Trompeten, drei Posaunen und einer Tuba gegründet, die bei diesem Konzert erstmals auf der Bühne steht. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, die klanglichen Möglichkeiten der Blechbläser in verschiedenen Kombinationen (als Septett, Quartett, Trio, Duo usw.) zu erforschen und stellt sich mit einem „emblematischen, festlichen und schwungvollen Programm“ vor, wie Micaël Cortone d’Amore erklärt. Der musikalische Weihnachtsspaziergang führt vom Barock bis zum Jazz, mit einem Potpourri swingender Stücke von George Gershwin (1898-1937). Auch ein ungewöhnliches Arrangement der Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 von Johann Sebastian Bach (1685-1750) wird zu hören sein, eine der berühmtesten Kompositionen für Orgel, die nicht nur in den Soundtracks von Filmen wie La Dolce vita von Federico Fellini, The Tree of Life von Terrence Malick und Aviator von Martin Scorsese, sondern sogar in Videospielen zu hören ist. Die weiteren gespielten Werke werden noch nicht verraten! Nur eines sei bereits gesagt: Die sieben Blechbläservirtuosen laden zu einer ungewöhnlichen, temperamentvollen und wunderschönen Weihnachtsfeier ein!
Zwischen Tradition und Moderne, von Bach bis Gershwin: ein festliches Konzert für die Weihnachtszeit!
• Angela ANDERLINI Trompete Biografie • BG Smile Folktanzensemble Violine Biografie • Vincent GILLIG Trompete Biografie • BG Smile Folktanzensemble Violine Biografie • Julien WURTZ Trompete Biografie • BG Smile Folktanzensemble Violine Biografie • Renaud BERNAD Posaune Biografie • BG Smile Folktanzensemble Violine Biografie • Laurent LARCELET Posaune Biografie • BG Smile Folktanzensemble Violine Biografie • Nicolas MOUTIER Posaune Biografie • BG Smile Folktanzensemble Violine Biografie • Micaël CORTONE D’AMORE Tuba Biografie

Sonntag, 24. Januar 2016 | 11.00 Uhr Jancek, Martinu, Fibich

Straßburg, Konzertsaal der Cité de la musique et de la danse

Einheitspreis 10 €, Junges Publikum 6 €
KAMMERMUSIK

Tschechische Leidenschaft

Das Streichquartett Nr. 1 „Kreutzersonate“ von Leoš Janáček (1854-1928) entstand 1923 und besticht durch jugendlichen Schwung, obwohl der Komponist zu diesem Zeitpunkt bereits 69 Jahre alt war. Er ließ sich zu dem Werk von Tolstois gleichnamiger Novelle inspirieren, der Geschichte einer vermeintlich untreuen Frau, die von ihrem tyrannischen Gatten aus Eifersucht ermordet wird. Die Partitur ist „eine Oper ohne Text, ein psychologisches Drama, in dem jedes Instrument eine Stimme sein könnte“, um die schöne Definition von Pierre-Émile Barbier in dem französischen Kammermusikführer Guide de la musique de chambre (Fayard) zu übernehmen. Liebe und Eifersucht liefern sich einen unbarmherzigen Wettstreit, der natürlich tragisch endet. Das folgende Stück, das Trio Nr. 2 für Flöte, Violoncello und Klavier (1950) von Bohuslav Martinů (1890-1959), bietet eine Atempause. Es handelt sich um ein elegantes, ausgewogenes Werk, das tschechische Folklore mit der ruhigen Transparenz gewisser Kompositionen von Fauré vereint. Den Abschluss bildet das Klavierquartett des weniger bekannten böhmischen Komponisten Zdeněk Fibich (1850-1900), in dessen Werken sowohl tschechische als auch deutsche Einflüsse erkennbar sind. Er schrieb das Stück kurz nach der Geburt seiner Zwillinge Richard und Elsa im Januar 1874. Der Junge, der nach Richard Wagner benannt war, verstarb am Tag der Geburt.
JANÁČEK | Streichquartett Nr. 1 „Kreutzer-Sonate“
MARTINŮ | Trio avec piano n° 2 en ré mineur H. 327
FIBICH | Klavierquartett e-Moll op. 11
• Evelina ANTCHEVA Violine Biografie • Fabienne DEMIGNE Violine Biografie • Agnès MAISON Viola Biografie • Juliette FARAGO Cello Biografie • Cordelia HUBERTI Klavier Biografie

Sonntag, 6 Marz 2016 | 11.00 Uhr Glazunov, Corigliano

Straßburg, Konzertsaal der Cité de la musique et de la danse

Einheitspreis 10 €, Junges Publikum 6 €
KAMMERMUSIK

Träume im Quartett

Auf die verführerischen Klänge der Orientalischen Träumerei für Klarinette und Streichquartett (1886) von Alexander Glasunow (1865-1936) folgt ein Ausflug in die Welt des diesjährigen „Composer in Residence“ des OPS, John Corigliano (geb. 1938): Zunächst erklingt Soliloquy für Klarinette und Streichquartett (1995), die Transkription eines Orchesterwerks voll nobler Melancholie, das der Komponist der Erinnerung an seinen Vater widmete, der Konzertmeister beim New York Philharmonic war. Dann hören wir das Arrangement für Streichquartett (2003) eines Chorwerks aus dem Jahre 1972, A Black November Turkey, dessen Titel einem Gedicht von Richard Wilbur (geb. 1921) entlehnt ist. Ein Ausflug in einen ungewöhnlichen Hühnerhof! Das Konzert endet mit einem Streichquartett (1995), das 1996 mit einem Grammy Award ausgezeichnet wurde und in dem Corigliano die Interpreten auffordert, „wie ein einziges Instrument zu spielen und zu atmen“. Man findet hier Erinnerungen an eine Reise nach Fez, die Ruhe der marokkanischen Nacht und den Zauber der Morgendämmerung, durchbrochen von den Rufen der Muezzins in der Altstadt. Die drei Stücke geben Einblick in das Schaffen eines Komponisten, den Stargeiger Joshua Bell folgendermaßen beschreibt: „Seine musikalische Sprache ist einmalig und leicht erkennbar. Seine Musik zeichnet sich oft durch komplexe Harmonik und schwierige Rhythmen aus, doch er wagt es auch, schlicht-schöne Melodien zu schreiben, was heute selten ist.“
GLAZUNOV | Orientalische Träumerei für Klarinette und Streichquartett
CORIGLIANO Biografie | Soliloque pour Klarinette et quatuor à cordes
Black November Turkey pour quatuor à cordes
Quatuor à cordes
• Claire RIGAUX Violine Biografie • Tiphanie TREMUREAU Violine Biografie • Olivier GARBAN Cello Biografie • Sébastien KOEBEL Klarinette Biografie

Sonntag, 20 Marz 2016 | 11.00 Uhr C. P. E . Bach, W.F. Bach, J.S. Bach

Theater Basel, Foyer Unnummerierte Sitzplätze

Preise : Erwachsene CHF 35.00, Kinder CHF 15.00
Familien (2 Kinder und 2 erwachsene Begleitpersonen) CHF 80.00, jedes weitere Kind CHF 10.00

Weitere Infos: www.sinfonieorchesterbasel.ch
KAMMERMUSIK

Johann Sebastian Bach und seine Söhne

Die Flöte bildet den „roten Faden“ in diesem Programm mit Werken Johann Sebastian Bachs (1685-1750) und zweier seiner Söhne. Carl Philipp Emanuel (1714-1788), der auch der „Hamburger Bach“ genannt wird und Georg Philipp Telemann zum Taufpaten hatte, gilt als Bindeglied zwischen Barock und Klassik. Mozart sagte voll Bewunderung über ihn: „Er ist der Vater, wir sind die Bubn.“ Die Kunst des Komponisten wird mit zwei Werken vorgestellt, darunter die wunderschöne Hamburger Sonate für Flöte, Cello und Cembalo. Der älteste Sohn des Leipziger Thomaskantors, Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784), hatte den Ruf eines unsteten und unredlichen Trinkers, zu dem ein beliebter Roman von Albert Emil Brachvogel (1824-1878) nicht unwesentlich beitrug. Der bis heute unzureichend bekannte Komponist, der nach Aussage von Zeitgenossen zu den größten Virtuosen seiner Zeit zählte, hinterließ brillante und ausdrucksstarke Werke. Der Dialog zwischen den beiden Flöten in der Sonate in G-Dur ist ein glanzvoller Beweis für das Genie des „Halleschen Bach“. Zum Abschluss erklingen zwei Stücke des großen Johann Sebastian Bach: die Sonate für Flöte und Basso continuo BWV 1033, die viele Musikwissenschaftler für nicht authentisch halten, und die Sonate für zwei Flöten und Basso continuo BWV 1039, die aufgrund ihrer Schönheit und Eleganz unzweifelhaft dem Meister zuzuschreiben ist.
CPE BACH | Hamburger Sonate für Flöte, Cello und Cembalo
WF BACH | Sonate in G-Dur für zwei Flöten
JS BACH | Sonate für zwei Flöten und Basso continuo G-Dur BWV 1039
JS BACH | Sonate für Flöte und Basso continuo C-Dur BWV 1033
CPE BACH | Trio für zwei Flöten und Basso continuo E-Dur Wq. 162
• Sandrine FRANÇOIS Flöte Biografie • Ing-Li CHOU Flöte Biografie • Pierre CORDIER Cello Biografie • Eva VALTOVÁ Cembalo Biografie

Sonntag, 22 Mai 2016 | 11.00 Uhr Strauss, Beethoven

Straßburg, Konzertsaal der Cité de la musique et de la danse

Einheitspreis 10 €, Junges Publikum 6 €

Musikalische Eulenspiegeleien

Mit Till Eulenspiegel einmal anders! (Uraufführung 1954) arrangierte Franz Hasenöhrl (1885-1970) die berühmte sinfonische Dichtung von Richard Strauss (1864-1949) für ein Ensemble aus fünf Instrumenten (Violine, Kontrabass, Klarinette, Horn und Fagott). Der Wiener Komponist, dem hier sein berühmtestes Werk gelang, trifft genau den Geist der Partitur und gibt die Komik der Eulenspiegeleien hervorragend wieder. Es folgt das berühmte Septett für Bläser und Streicher von Ludwig van Beethoven (1770-1827), eines der Glanzstücke des kammermusikalischen Repertoires. Das 1800 fertiggestellt Werk hatte schnell ungeheuren – und verdienten – Erfolg, obgleich sein Urheber Jahre später behauptete, es sei „natürliche Empfindung darin, aber wenig Kunst“. Über das brillante Stück mit bisweilen mozartischen Anklängen schrieb die Allgemeine Musikalische Zeitung zu Beginn des 19. Jahrhunderts, es sei „mit sehr viel Geschmack und Empfindung geschrieben“. Dieses Urteil wird nicht zuletzt durch das Scherzo bestätigt, das impulsiv-leichtfüßig daherkommt und dennoch bereits den „großen Beethoven“ erahnen lässt, der später ein solch hartes Urteil über die Komposition fällte.
STRAUSS | (arrangement Hasenoehrl) Till Eulenspiegel einmal anders! op. 28
BEETHOVEN | Septett Es-Dur op. 20
Charlotte JUILLARD
Charlotte JUILLARD
Harold HIRTZ
Harold HIRTZ
• Charlotte JUILLARD Violine Biografie • Harold HIRTZ Viola Biografie • Véronique FUCHS Cello Biografie • Thomas KAUFMAN Viola Biografie • Sébastien KOEBEL Klarinette Biografie • Philippe BERTRAND Fagott Biografie • Sébastien LENTZ Horn Biografie

Kammermusik | Gastmusiker

Der Flötist Emmanuel Pahud, in dieser Spielzeit Artist in Residence, tritt in zwei außergewöhnlichen Kammermusikkonzerten auf. Im ersten interpretiert er mit Musikern des Orchestre philharmonique de Strasbourg das Londoner Trio Nr. 1 von Haydn, eine Komposition in reinstem klassischen Geist und zugleich sehr persönlich. Offener und leuchtender ist die dieses Konzert eröffnende Sinfonietta für 10 Bläser von Joseph Joachim Raff aus dem Jahr 1873. Raff, als Komponist heute vergessen, war der Sekretär von Franz Liszt. Das dritte Werk dieses Konzerts ist die 1885 für ein Nonett geschriebene Kleine Bläsersinfonie von Gounod mit Mozartschen Reminiszenzen. Im zweiten Konzert würdigen Emmanuel Pahud und Christian Rivet Kompositionen für Flöte und Gitarre ganz unterschiedlicher Herkunft. Pahud und Rivet, die 2013 übrigens eine sehr schöne CD aufgezeichnet haben, durchmessen Raum und Zeit. So bringt Ravi Shankar indische Klänge ein, von Bartók sind Rumänische Volkstänze und von Astor Piazzolla argentinischer Tango zu hören und von Händel ein barockes Juwel.

Kammermusik | Konzertsaal der Cité de la musique et de la danse
Volltarif 20,00 €
Tarif junges Publikum 6,00 €
Pass für alle 4 Konzerte 30,00 €
Das Grundabonnement steht jedem offen und gewährt eine kumulierte Ermäßigung von -20%. Ob Sie Anrecht auf eine höhere Ermäßigung (-35% oder -50%) haben, erfahren Sie hier: Ermäßigungen
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Sonntag, 29. November 2015 | 17.00 Uhr Raff, Haydn, Gounod

Straßburg, Konzertsaal der Cité de la musique et de la danse

Einheitspreis 20 €, Junges Publikum 6 €

Im Geist der Sinfonie

Der zu Lebzeiten sehr bekannte Komponist Joseph Joachim Raff (1822-1882) geriet nach seinem Tode völlig unverdienterweise in Vergessenheit. Er war zeitweise als Sekretär und Assistent für Franz Liszt tätig und instrumentierte mehrere Partituren Liszts. Darüber hinaus wurde Raff von Mendelssohn und Schumann beeinflusst, und seine Musik ist oft ausgesprochen romantisch inspiriert. Die Sinfonietta für zehn Bläser (1873) offenbart sein ganzes Talent: Sie ist wie eine Sinfonie für großes Orchester konzipiert und kann als Vorbild für spätere Sinfonietten gelten, darunter das berühmte op. 60 von Janáček. Den Abschluss des Konzerts bildet die Kleine Bläsersinfonie (1885) von Charles Gounod (1818-1893), die dieser für seinen Freund, den Flötisten Paul Taffanel (1844-1908) komponierte. Eine ebenso überraschende wie bezaubernde Begegnung zwischen Mozarts Serenaden und den französischen Opernkompositionen jener Zeit, insbesondere mit Anklängen an Gounods provenzalische Oper Mireille (1864). Eingerahmt von den beiden „kleinen Sinfonien“ aus dem späten 19. Jahrhundert erklingt eines der vier Londoner Trios (1794) von Joseph Haydn (1732-1809) im noblen Geist der Klassik.
RAFF | Sinfonietta für 10 Bläser op. 188
HAYDN | Londoner Trio Nr. 1 C-Dur Hob. IV:1
GOUNOD | Kleine Bläsersinfonie B-Dur
Emmanuel PAHUD
Emmanuel PAHUD
Emmanuel PAHUD
Musiciens de l’OPS
• Emmanuel PAHUD Flöte und Leitung Biografie • Sandrine FRANÇOIS Flöte Biografie • Sébastien GIOT Oboe Biografie • Jean-Michel CRÉTET Oboe Biografie • Sébastien KOEBEL Klarinette Biografie • Jérôme SALIER Klarinette Biografie • Jean-Christophe DASSONVILLE Fagott Biografie • Alain DELEURENCE Fagott Biografie • Jérôme HANAR Horn Biografie • Sébastien LENTZ Horn Biografie

Sonntag, 28. Februar 2016 | 17.00 Uhr Piazzolla, Ohana, Molino, Shankar, Haendel, Carter, Rivet, Bartok

Straßburg, Konzertsaal der Cité de la musique et de la danse

Einheitspreis 20 €, Junges Publikum 6 €

Reise um die Welt

Mit Flöte und Gitarre laden Emmanuel Pahud – in dieser Spielzeit „Artist in Residence“ beim OPS – und Christian Rivet das Publikum zu einer phantastischen Reise durch Raum und Zeit ein. Sie beginnt in Südamerika mit Tangorhythmen von Astor Piazzolla (1921-1992). Es folgt, nur mit der Gitarre, ein Abstecher an die Küsten Afrikas in Gesellschaft von Maurice Ohana (1913-1992), der Brücken zwischen traditioneller und zeitgenössischer Musik schlägt. Nach einem Halt in Italien mit Francesco Molino (1775-1847) kommt Indien in Sicht, mit einem Stück, über das Emmanuel Pahud schreibt: Ravi Shankar (1920-2012) verwendet hier „einen Raga, d.h. eine melodische Grundstruktur aus sechs Noten. Sie wird immer schneller wiederholt und kombiniert, bis die Finger auf dem Instrument tanzen und der Musiker in eine Art Rausch gerät.“ Klassischere Klänge bringen die Sonate von Georg Friedrich Händel (1685-1759) und die Rumänischen Volkstänze von Béla Bartók (1881-1945), die volkstümliche und ernste Musik verbinden. Es folgt Scrivo in Vento von dem Amerikaner Elliott Carter (1908-2012). Jenseits des Atlantik führt auch die Komposition Clap, die ihr Autor Christian Rivet folgendermaßen beschreibt: „Eine Reihe von fünf kurzen Tänzen als Hommage an amerikanische Komponisten wie Bernstein, Ives, Adams und Copland sowie an große Jazzmusiker wie John Coltrane, John Hurt und Charlie Christian.“
PIAZZOLLA | Geschichte des Tango für Flöte und Gitarre
OHANA | Tiento für Gitarre solo
MOLINO | Duo für Flöte und Gitarre op. 16 Nr. 3
SHANKAR | Raga „Todi“ für Flöte und Gitarre
HAENDEL | onate für Flöte und Gitarre g-Moll op. 1 Nr. 2
CARTER | Scrivo in Vento für Flöte solo
RIVET | Clap für Flöte und Gitarre
BARTÓK | Rumänische Volkstänze Sz. 68 (Arrangement für Flöte und Gitarre)
Emmanuel PAHUD
Emmanuel PAHUD
Christian RIVET
Christian RIVET
• Emmanuel PAHUD Flöte Biografie • Christian RIVET guitare Biografie