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Plan salle Erasme
HARMONIE | 4 Konzerte - 20% - 35 % - 50%
Kategorie 1 156,00 € 128,00 € 98,00 €
Kategorie 2 144,00 € 116,00 € 90,00 €
Kategorie 3 136,00 € 112,00 € 86,00 €
Kategorie 4 124,00 € 100,00 € 78,00 €
Kategorie 5 108,00 € 88,00 € 68,00 €
Kategorie 6 98,00 € 80,00 € 60,00 €

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Die vier Samstagskonzerte dieser Abo-Formel bilden ein harmonisch abgestimmtes Klangmosaik mit Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion unter der Leitung des für geistliche Chormusik international anerkannten Dirigenten John Nelson als krönendem Abschluss. In einem anderen Konzert der Serie interpretiert Marko Letonja, der musikalische Leiter des OPS, Gustav Mahlers revolutionäre 1. Sinfonie „Titan“. Mit diesem Werk, das manche zum ersten Mal erleben, andere neu entdecken werden, trat ein Gigant in die Musikgeschichte ein. Es enthält im Keim viele Themen, die Mahler in späteren Werken immer wieder verwendete. Ein weiteres Konzert privilegiert das Repertoire des 20. Jahrhunderts mit Komponisten, die das Herz der Zuhörer anzusprechen verstehen: Leonard Bernstein mit seinem rhythmisch geprägten Divertimento for Orchestra, der Brite William Walton mit dem Violin Concerto sowie Manuel de Falla mit dem wundervollen spanischen Dreispitz. Das letzte Konzert der Serie, ebenfalls unter der Leitung von Marko Letonja, bringt legendäre Werke: Mozarts Serenata notturna, Tschaikowskis Violinkonzert und Beethovens strahlende 4. Sinfonie.

samedi 24 octobre 2015 | 20h Weber, Berlioz, Moussorgski

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

MONUMENTE

Dieses Konzert vereint zwei Meilensteine des Klassikrepertoires. Schumanns einziges Klavierkonzert ist nach den Worten seines Schöpfers „ein Mittelding zwischen Konzert, Symphonie und großer Sonate“. Es zeichnet sich durch große Ausgewogenheit aus; das Klavier führt bald einen zärtlichen Dialog mit dem Orchester, bald verschmelzen beide. Mahlers Sinfonie Nr. 1 steht für den Eintritt eines Genies in die Musikgeschichte. Der Beiname „Titan“ bezieht sich auf den gleichnamigen Roman des Romantikers Jean Paul. Er erzählt die Bildungsgeschichte des Helden Albano de Cesara, eines Träumers, der allein mit seiner inneren Kraft ausgestattet durch das wirre Leben kommt. Man ist geneigt, in dieser Gestalt Ähnlichkeiten mit dem Komponisten zu entdecken. Die Uraufführung des bahnbrechenden Werkes 1889 war ein Fiasko. Mahler äußerte sich darüber wie folgt: „Sie [die 1. Sinfonie] ist noch am unbekümmertsten und kecksten geschrieben. Ich meinte naiv, sie sei kinderleicht für Spieler und Hörer und werde gleich so gefallen, dass ich von den Tantiemen werde leben und komponieren können. Wie groß war meine Überraschung und Enttäuschung, als es ganz anders kam.“ Heute schätzen wir dieses Werk für seinen jugendlichen Furor und weil sich in ihm schon alles abzeichnet, was Mahlers Musik charakterisiert.
SCHUMANN | Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54
MAHLER | Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Titan“
Die musikalische Analyse herunterladen
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs Hör-Workshops
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Marko LETONJA
Marko LETONJA
Jonathan GILAD
Jonathan GILAD
• Marko LETONJA Leitung Biografie • Jonathan GILAD Klavier Biografie

Samedi 9 janvier 2016 | 20h Bernstein, Walton, Falla

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

Tanz und Glanz

James Ehnes ist einer der faszinierendsten Violinisten der Welt. Der Kanadier erhielt als Vierjähriger seinen ersten Geigenunterricht, spielte mit dreizehn erstmals als Solist mit dem Symphonieorchester von Montreal und ist inzwischen in über dreißig Ländern auf der ganzen Welt aufgetreten. Auf seiner Stradivari von 1715 entfaltet er ein feines und atemberaubendes Spiel, Kritiker sehen in ihm aufgrund dieser ungekünstelten Spielweise bereits den neuen Jascha Heifetz. Passend dazu spielt Ehnes ausgerechnet das Konzert für Violine und Orchester (1936), das der Engländer William Walton als Auftragswerk für den russischen Virtuosen komponierte. Auch Leonard Bernstein kombiniert in seinem Divertimento for Symphonic Band (1980) schamvolle Gefühlsregungen und große Geistesblitze. Die Motive dafür schöpft er aus der Volksmusik und dem Jazz, so dass man einfach dazu tanzen muss. Diese Heiterkeit findet sich auch in Manuel de Fallas Ballett Der Dreispitz von 1919 wieder, das Sergej Diaghilev bei ihm im Auftrag gegeben hatte. Der Spanier hat in einer Mischung aus Klassizismus, Moderne und iberischer Kultur ein Werk geschaffen, das größten Enthusiasmus ausstrahlt.
BERNSTEIN | Divertimento pour orchestre
WALTON | Konzert für Violine und Orchester
FALLA | Der Dreispitz, Ballett
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Carlos Miguel PRIETO
Carlos Miguel PRIETO
James EHNES
James EHNES
Ana Gabriella SCHWEDHELM
Ana Gabriella SCHWEDHELM
• Carlos Miguel PRIETO Leitung Biografie • James EHNES Violine Biografie • Ana Gabriella SCHWEDHELM soprano Biografie

Samedi 26 mars 2016 | 20h Bach

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

Der Geist der Heiligkeit

Johann Sebastian Bach selbst sah die am Karfreitag des Jahres 1736 in Leipzig aufgeführte Matthäuspassion als sein wichtigstes Werk an. In Unterscheidung zu seiner Johannespassion bezeichnete er sie als seine „große Passion“, die unbestritten einen markanten Höhepunkt der sakralen Musik darstellt. Das großartige Werk basiert auf einem hochwertigen literarischen Dialog, der Auszüge aus dem Evangelium mit Kommentaren Martin Luthers und Picanders (dem wichtigsten Textdichter für Bachs Kompositionen) mischt und soll einige Antworten auf die Fragen der Menschheit nach ihrem eigenen Schicksal beitragen. Die Überzeugung, mit der diese Aussagen in einem hochsymbolischen Kontext vorgebracht werden, verblüfft immer wieder. Hinter einer scheinbaren Strenge verbirgt sich eine unendliche Zahl musikalischer Beschreibungen, die den historischen Kontext und den Sinn der Handlung vermitteln und den Zuhörer schließlich mit wahrhaft majestätischen Arien bis in die Höhen des Schöpferhimmels entführen. Die wundervollen Abschlüsse weihen in den verborgenen Geist der Heiligkeit ein. Egal ob Gläubiger, Agnostiker oder Atheist, Christ oder nicht, die Nachricht hinter dieser Musik umfasst und überträgt die Energie einer Bewegung, die in universelle Einigkeit mündet.
BACH | La Passion selon Saint Matthieu BWV. 244
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs Hör-Workshops
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
John NELSON
Paul Goodwin
Nicolas PHAN
Nicolas PHAN
Matthew BROOK
Matthew BROOK
Marie-Nicole LEMIEUX
Marie-Nicole LEMIEUX
• Paul Goodwin direction biographie • Nicolas PHAN (évangéliste) ténor biographie • Jonathan LEMALU (Christus) baryton-basse biographie • Lisette OROPESA soprano biographie • Marie-Nicole LEMIEUX alto biographie • Bernard RICHTER ténor biographie • Matthew BROOK basse biographie • Bertrand GRUNENWALD basse biographie • Chor des Orchestre philharmonique de Strasbourg Biografie Catherine Bolzinger Chorleiterin Biografie • Knabenchor Colmar, Arlette STEYER Leitung Biografie

Samedi 28 mai 2016 | 20h Mozart, Tchaïkovski, Beethoven

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

Das Streben nach Sorglosigkeit

Ihr frisches und gefühlvolles Spiel hat Baiba Skride schon zahlreiche Einladungen großer Dirigenten eingebracht. Die lebhafte Lettin ist inzwischen auf der ganzen Welt in Konzerten zu hören. Mit sichtbarer Freude spielt sie auf ihrer Stradivari, einer Leihgabe von keinem Geringeren als Gidon Kremer, Tschaikowskys Konzert für Violine und Orchester D-Dur, mit dem sich der russische Komponist auf Augenhöhe mit seinen brillanten Vorläufern Mendelssohn und Brahms begab, was nicht zuletzt dem schwungvollen Finale zu verdanken ist. Eine vergleichbare Energie findet sich auch in Beethovens Sinfonie Nr. 4 b-Moll op. 60, die beim zeitgenössischen Publikum begeisterte Aufnahme fand und in jenem Sommer 1806 die Bewunderung des Komponisten für die ungarische Gräfin Therese Brunsvik de Korompa zum Ausdruck brachte. Die Sinfonie steckt voller Überraschungen und zahlreichen Ausschmückungen und enthüllt eine gewisse Sorglosigkeit, ja Leichtigkeit. Ganz ähnliche Eindrücke ruft Mozarts dreißig Jahre ältere Serenade D-Dur „Serenata notturna“ hervor. Diese fast unerwartete Komposition für zwei kleine Orchester zeichnet sich ebenfalls durch eine scheinbare Ungezwungenheit aus und gipfelt in einem wunderbaren Moment der Sehnsucht.
MOZART | Serenade D-Dur KV 239 „Serenata notturna“
TCHAÏKOVSKI | Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
BEETHOVEN | Sinfonie Nr. 4 b-Moll op. 60
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Marko LETONJA
Marko LETONJA
Baiba SKRIDE
Baiba SKRIDE
• Marko LETONJA Leitung Biografie • Baiba SKRIDE Violine Biografie