Kartenverkauf

Abonnements und Zyklen

Fidélité

Salle Erasme
Plan salle Erasme
FIDELITE | 8 Konzerte - 20% - 35 % - 50%
Kategorie 1 312,00 € 256,00 € 196,00 €
Kategorie 2 288,00 € 232,00 € 180,00 €
Kategorie 3 272,00 € 224,00 € 172,00 €
Kategorie 4 248,00 € 200,00 € 156,00 €
Kategorie 5 216,00 € 176,00 € 136,00 €
Kategorie 6 196,00 € 160,00 € 120,00 €

Jedes dieser acht Freitagskonzerte wird von der herausragenden Persönlichkeit eines Solisten geprägt. Emmanuel Pahud, in dieser Spielzeit Artist in residence des OPS und einer der weltbesten Flötisten, glänzt mit seinem raffinierten und präzisen Spiel. Am Klavier kommen drei Künstler zum Zuge: zuallererst der brillante Jean-Yves Thibaudet, in den USA als French star gefeiert und für sein facettenreiches Repertoire geschätzt, wie das von ihm interpretierte Concerto von Gershwin beweist, Jonathan Gilad, Absolvent des Polytechnikums und Musiker, der sich am Klavier durch höchste Präzision auszeichnet, und Valentina Lisitsa, die Solistin von Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 „L’Empéreur“. Die Sologeige spielen Daniel Hope, der Yehudi Menuhin bis zu dessen Tod freundschaftlich und künstlerisch verbunden war, und die hochtalentierte Finnin Elina Vähälä, die ein Werk von John Corigliano, dem Composer in residence, interpretiert. Corigliano verwendet darin Themen seiner Filmmusik zu Die rote Violine, für die er 2000 mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Für die Carmina Burana von Carl Orff konnten hochkarätige Sänger engagiert werden (u. a. die Sopranistin Klara Ek). Der Clou dieses Zyklus ist Wu Wei, ein Meister der Sheng, eines traditionellen chinesischen Musikinstruments, eine Art Mundorgel, deren beeindruckendes Potenzial Wu Wie vorstellt.


vendredi 23 octobre 2015 | 20h Schumann, Mahler

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

MONUMENTE

Dieses Konzert vereint zwei Meilensteine des Klassikrepertoires. Schumanns einziges Klavierkonzert ist nach den Worten seines Schöpfers „ein Mittelding zwischen Konzert, Symphonie und großer Sonate“. Es zeichnet sich durch große Ausgewogenheit aus; das Klavier führt bald einen zärtlichen Dialog mit dem Orchester, bald verschmelzen beide. Mahlers Sinfonie Nr. 1 steht für den Eintritt eines Genies in die Musikgeschichte. Der Beiname „Titan“ bezieht sich auf den gleichnamigen Roman des Romantikers Jean Paul. Er erzählt die Bildungsgeschichte des Helden Albano de Cesara, eines Träumers, der allein mit seiner inneren Kraft ausgestattet durch das wirre Leben kommt. Man ist geneigt, in dieser Gestalt Ähnlichkeiten mit dem Komponisten zu entdecken. Die Uraufführung des bahnbrechenden Werkes 1889 war ein Fiasko. Mahler äußerte sich darüber wie folgt: „Sie [die 1. Sinfonie] ist noch am unbekümmertsten und kecksten geschrieben. Ich meinte naiv, sie sei kinderleicht für Spieler und Hörer und werde gleich so gefallen, dass ich von den Tantiemen werde leben und komponieren können. Wie groß war meine Überraschung und Enttäuschung, als es ganz anders kam.“ Heute schätzen wir dieses Werk für seinen jugendlichen Furor und weil sich in ihm schon alles abzeichnet, was Mahlers Musik charakterisiert.
SCHUMANN | Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54
MAHLER | Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Titan“
Die musikalische Analyse herunterladen
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs Hör-Workshops
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Marko LETONJA
Marko LETONJA
Jonathan GILAD
Jonathan GILAD
• Marko LETONJA Leitung Biografie • Jonathan GILAD Klavier Biografie

Vendredi 6 novembre 2015 | 20h Beethoven, Hindemith, Strauss

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

Die verworrenen Pfade der Geschichte

Zu einer Zeit, als das Nazi-Regime sich die deutsche Geschichte zur Rechtfertigung seiner Ziele zu eigen machte, komponierte Paul Hindemith 1935 eine Hommage an den Renaissance-Künstler Matthias Grünewald, den Schöpfer des Isenheimer Altars. Diese Oper ist eine Reflexion über das Verhältnis des Künstlers mit der modernen Gesellschaft, drei daraus entlehnte Interludien bilden die Fassung für Sinfonieorchester. Die subtile Botschaft an die Nationalsozialisten lautete, dass die Geschichte nicht ihnen gehört. Sie verstanden diese Nachricht, das Werk verboten und der Komponist ins Exil gezwungen. Auch Richard Strauss setzte sich gerne mit historischen Themen auseinander. Sein sinfonisches Gedicht Till Eulenspiegels lustige Streiche nimmt nicht nur eine historische Persönlichkeit aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts auf, sondern präsentiert sich auch in einer Form, deren Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreichen – als Rondeau. Er komponierte dieses Stück in der erklärten Absicht, das Publikum zum Lachen zu bringen, und der Erfolg der genussreichen Komposition gab ihm recht. Beethovens 5. Klavierkonzert erlebte ein völlig anderes Schicksal und musste erst das anfängliche Unverständnis überwinden, bis es als innovativ, ja als Grundstein für die deutsche Romantik, anerkannt wurde und sich als ein unumgängliches Meisterwerk des Repertoires für Klavier etablierte.
BEETHOVEN | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 „Emperor“
HINDEMITH | Mathis der Maler Symphonie
STRAUSS | Till Eulenspiegels Lustige Streiche
Die musikalische Analyse herunterladen
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs Hör-Workshops
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Marko LETONJA
Marko LETONJA
Valentina LISITSA
Valentina LISITSA
• Marko LETONJA Leitung Biografie • Valentina LISITSA Klavier Biografie

vendredi 27 novembre 2015 | 20h Mendelssohn, El Khoury, Schubert

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

Der Schwung der Vollendung

Schon mit vier Jahren entschied er sich für die Flöte. Seitdem hält Emmanuel Pahud seinem Lieblingsinstrument die Treue und ist im gesamten Repertoire vom Barock über Klassik und zeitgenössische Musik bis zum Jazz zu Hause. Trotzdem geht er mit großer Demut an die Uraufführung des Konzerts für Flöte und Orchester op. 90 des libanesischen Komponisten Bechara El Khoury heran. Dabei handelt es sich um ein Auftragswerk für das OPS und die Gesellschaft Musique nouvelle en liberté, mit dem der Flötist in gewisser Weise ein Schlüsselerlebnis aus seiner Kindheit wiedererleben kann, als er nämlich das Flötenkonzert KV 313 von Mozart zum ersten Mal hörte. Außerdem reiht er sich damit in die große Tradition der Werke für Flöte ein, ein Instrument, das die Zeiten mit ungebrochener Eleganz und Grazie überdauert hat. Franz Schubert wurde von dieser Grazie besonders angezogen, und scheiterte doch so manches Mal an ihr. Nachdem er vier Werke nacheinander aufgegeben hatte, wurde die 9. Sinfonie C-Dur „Die Große“ ein echtes Meisterstück. Das Monumentalwerk wurde erst 1839, elf Jahre nach Schuberts Tod, von Felix Mendelssohn-Bartholdy uraufgeführt – nachdem er das Publikum mit seiner eigenen sinfonischen Dichtung Die Hebriden verzaubert hatte.
MENDELSSOHN | Die Hebriden (Die Fingalshöhle), Konzertouvertüre h-Moll op. 26
EL KHOURY | Konzert für Flöte und Orchester op. 90 „Faraway colours“
SCHUBERT | Sinfonie Nr. 9 C-Dur „Große Sinfonie“ D 944
Die musikalische Analyse herunterladen
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Hans GRAF
Hans GRAF
Emmanuel PAHUD
Emmanuel PAHUD
• Hans GRAF Leitung Biografie • Emmanuel PAHUD Flöte Biografie

Vendredi 18 decembre 2015 | 20h Haydn, Bruch, Suk, Brahms, Liszt

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

EINE IDEALE GEIGE

Der junge Daniel Hope, der mit seinen Eltern von Südafrika, in dem damals noch Apartheid herrschte, nach London gekommen war, entpuppte sich als Wunderkind des Geigenspiels. Der Schüler von Zakhar Bron wurde mit elf Jahren von Yehudi Menuhin aufgefordert, an seiner Seite Bartóks Duos im deutschen Fernsehen zu interpretieren. Damit begann eine innige künstlerische Beziehung zwischen den beiden Geigern, die in über 60 Konzerten gemeinsam musizierten. Als Yehudi Menuhin am 7. März 1999 zum letzten Mal auftrat, dirigierte er Daniel Hope in Schnittkes Violinkonzert. Daniel Hope war von 2002-2008 Mitglied des legendären Beaux-Arts Trios und ist heute einer der präzisesten Geiger weltweit. Er, der sich nie auf ein Repertoire festlegen ließ, erkundet alle Genres und erfüllt jede Partitur, derer er sich bemächtigt, mit Leben. Das beweist er auch mit Max Bruchs berühmtester Partitur, dem Konzert für Violine und Orchester g-Moll Nr. 1. So wie Flaubert seine Sätze aufs Äußerste ausfeilte, so nahm auch Bruch sich immer wieder seine Kompositionen vor, um sie zu vervollkommnen. Das Ergebnis ist ein Juwel mit zarten Brahmsschen und Mendelssohnschen Anklängen, das durch seinen Reichtum an warm strömenden Melodien betört, aber auch mit Passagen überrascht, in denen sich höchste Virtuosität und musikalische Tiefe die Waage halten.
HAYDN | Sinfonie Nr. 66 B-Dur
BRUCH | Konzert für Violine und Orchester g-Moll op. 26
SUK | Meditation über den alten tschechischen Choral „St. Wenzel“ op. 35a
BRAHMS | Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a
LISZT | Les Préludes
Pour préparer les concerts
Le soir du concert Avant-propos musical
Marko LETONJA
Marko LETONJA
Daniel HOPE
Daniel HOPE
• Marko LETONJA Leitung Biografie • Daniel HOPE violon Biografie

Vendredi 15 janvier 2016 | 20h Schnittke, Prokofieff, Orff

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

ERGREIFENDE KLÄNGE

Les Carmina Burana sind ein Monument der Musik des 20. Jahrhunderts. Carl Orff vertonte über 200 der im Jahr 1803 in einem Benediktinerkloster in Benediktbeuern gefundenen Texte aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Der vielseitige Korpus besteht vorwiegend aus lateinischen Texten, die von der Satire auf die Kirche über oft erotisch gefärbte liturgische Parodien bis zu moralisierenden Texten reichen. Carl Orff war bei der Komposition seinem Credo treu: „Je wesentlicher, vereinfachter die Aussage, desto stärker die Wirkung.“ Das durch große Klangsinnlichkeit geprägte Werk berührt jeden Zuhörer zutiefst. Oft erfasst ihn ein elementarer Wirbel. Immer wieder treten ursprüngliche, gewaltig pulsierende Rhythmen, ebenso beschwörend wie besessen, in den Vordergrund. Seit seiner Uraufführung 1937 begeistert dieser dunkel glänzende Diamant alle Generationen von Musikliebhabern und Musikneugierigen.
SCHNITTKE | Ritual
PROKOFIEV | Es sind ihrer sieben, Kantate für Tenor, gemischten Chor und Orchester nach einem Gedicht von Konstantin Balmont (Fassung von 1933)
ORFF | Carmina Burana
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Jonathan DARLINGTON
Jonathan DARLINGTON
Klara EK
Klara EK
Peter BRONDER
Peter BRONDER
Daniel SCHMUTZHARD
Daniel SCHMUTZHARD
• Jonathan DARLINGTON Leitung Biografie • Klara EK Sopran Biografie • Peter BRONDER Tenor Biografie • Daniel SCHMUTZHARD Bariton Biografie • Chor des Orchestre philharmonique de Strasbourg Biografie Catherine Bolzinger Chorleiterin Biografie • Chor der Opéra national du Rhin Biografie Sandrine Abello Chorleiterin Biografie • Kinderchor der Opéra national du Rhin Biografie Luciano Bibiloni, Chorleiter Biografie

Vendredi 12 fevrier 2016 | 20h Corigliano, Gershwin, Prokofieff

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

Noch ein amerikanischer Traum

Nach dem durchschlagenden Erfolg seiner Rhapsody in Blue machte sich George Gershwin unverzüglich an die Komposition seines Konzerts für Klavier und Orchester F-Dur, welches das New York Symphony Orchestra 1925 bei ihm in Auftrag gegeben hatte. Auch dieses Werk wurde zum Triumph und bleibt beim Publikum sehr beliebt. In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass neben damals in kontinentaleuropäischen Kompositionen sehr beliebten slawisierenden Elementen, die an Prokofjews Romeo und Julia erinnern, auch die Jazzmusik ihre Spuren hinterlassen hat. Das Resultat ist eine amerikanische Komposition, der man ihre europäischen Wurzeln anmerkt. Obwohl manche notorischen Schwarzmaler ihr Missfallen zum Ausdruck gebracht haben, steht das Konzert beispielhaft für die Modernität seiner Zeit. Einer der größten Pianisten der Gegenwart, der Franzose Jean-Yves Thibaudet, setzt alles daran, einmal mehr die intimsten Geheimnisse einer in der Stadt tief verwurzelten Dichtung zum Klingen zu bringen. Auch John Coriglianos Promenade Ouverture kann eine verstörende Wirkung entfalten. Er gehört zu den vielversprechendsten zeitgenössischen Komponisten und bleibt der alten Tradition treu indem er die Geschichte Amerikas erzählt, das sich mehr denn je seines eigenen Schicksals bewusst ist.
CORIGLIANO Biografie | Promenade Overture
GERSHWIN | Konzert für Klavier und Orchester F-Dur
PROKOFIEW | Romeo und Julia (Auszüge)
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs Hör-Workshops
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Marko LETONJA
Marko LETONJA
Jean-Yves THIBAUDET
Jean-Yves THIBAUDET
• Marko LETONJA Leitung Biografie • Jean-Yves THIBAUDET Klavier Biografie

Vendredi 4 mars 2016 | 20h Corigliano, Holst

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

Lichterspiele

Es ist immer wieder eine Freude, zu beobachten, wie sehr die Musik die Vorstellungskraft beeinflussen kann. Als Gustav Holst seine Orchestersuite Die Planeten in Angriff nahm, konnte er nicht ahnen, welche Vorlage er für künftige Filmmusik liefern würde – man denke beispielsweise an John Williams und Star Wars oder Hans Zimmer und Gladiator. Der Erste Weltkrieg war in vollem Gange und der britische Komponist versuchte die dramatische Gegenwart mit einem Blick auf das, was jenseits der Wolken zu finden ist, zu überwinden. Er knüpfte dabei an die Antike und deren Götter an, als Mars für den Krieg und Venus für Verführungskünste zuständig waren, und auch Merkur, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun finden ihre entsprechenden Attribute wieder. Daraus ergibt sich ein wahrhaft visionäres Ganzes, das bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Der New Yorker John Corigliano situiert sein Konzert für Violine und Orchester „Die rote Violine“, für das er 1999 mit einen Academy Award ausgezeichnet wurde, in einem völlig anderen Universum. Die einzige Parallele zwischen beiden Komponisten liegt in der Erschaffung einer ganz besonderen Klang-Vision. Der britische Dirigent Jeffrey Tate wird alles daran setzen, die farbenfrohen und inspirierenden Bilder aus der Feder eines einstigen Mitarbeiters des großen Leonard Bernstein aufleben zu lassen.
CORIGLIANO Biografie | Konzert für Violine und Orchester „Die rote Violine“
HOLST | The Planets, Orchestersuite op. 32
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs Hör-Workshops
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Jeffrey TATE
Jeffrey TATE
Elina VÄHÄLÄ
Elina VÄHÄLÄ
• Jeffrey TATE Leitung Biografie • Elina VÄHÄLÄ Violine Biografie • Chor der Opéra national du Rhin Biografie Sandrine Abello Chorleiterin Biografie

Vendredi 8 Avril 2016 | 20h Liadov, Tiensuu, Tchaïkovski

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

ZWISCHEN ORIENT UND OKZIDENT

Wu Wei ist ein Meister der Sheng, dieses über 4 000 Jahre alten chinesischen Blasinstrumentes, das zur Familie der Mundorgeln gehört und eine erstaunliche Klangbreite besitzt. John Cage, Unsuk Chin und Jörg Widmann haben es in ihren Kompositionen verwendet. Hier wird es in einem Werk des finnischen Komponisten Jukka Tiensuu zu hören sein, einer Auftragsarbeit unter Beteiligung des Orchestre philharmonique de Strasbourg. Die Begegnung zwischen einer asiatisch geprägten Welt mit einem Komponisten, der sich selbst als universeller Musiker bezeichnet und sich stets abseits der Moden und Strömungen des 20. Jahrhunderts hält, hat ein Ergebnis gezeitigt, in dem Tiensuus ganz persönliche Ästhetik wunderbar zum Ausdruck kommt. Im Anschluss an dieses spannende Experiment geht es zurück ins klassische Repertoire mit Tschaikowskis nach innen gewandter Sinfonie Nr. 5, deren zentrales Thema das unabwendbaren menschliche Schicksal ist. Der immer währende Kampf des Menschen, der seiner Endlichkeit zu entkommen versucht, zieht sich durch das gesamte Werk des russischen Komponisten, der in dieser Sinfonie seinen Höhepunkt erreicht.
LIADOW | Der verzauberte See op. 62
TIENSUU | Konzert für Sheng (Auftragsarbeit unter Beteiligung des OPS)
TCHAÏKOVSKI | Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Baldur BRÖNNIMANN
Baldur BRÖNNIMANN
Wu WEI
Wu WEI
• Baldur BRÖNNIMANN Leitung Biografie • Wu WEI Sheng Biografie