Kartenverkauf Abonnements und Zyklen Duo

Salle Erasme
Plan salle Erasme
DUO | 4 Konzerte et 4 Opern - 20% - 35 % - 50%
Kategorie 1 430,00 € 370,00 € 271,00 €
Kategorie 2 410,00 € 350,00 € 253,00 €
Kategorie 3 375,00 € 330,00 € 239,00 €
Kategorie 4 300,00 € 250,00 € 187,00 €
Kategorie 5 225,00 € 205,00 € 131,00 €

In diesem Zyklus werden jeweils ein sinfonisches Werk und eine Oper einander gegenübergestellt, um zwei Facetten eines Orchesters zu veranschaulichen. Zwei Produktionen bieten im Übrigen die Gelegenheit, die Meisterschaft des Orchestre symphonique de Mulhouse zu entdecken. Die mythologische Gestalt der Penelope hat Edgar Fauré zu einer Oper angeregt, die hier in einer Inszenierung von Olivier Py, dem Leiter der Festspiele von Avignon, gezeigt wird. Faurés Pénélope wird mit den ganz und gar französisch klingenden Nuits d’éte von Hector Berlioz und dem Apprenti sorcier von Paul Dukas konfrontiert. Sodann treten zwei Werke von Mozart in einen Dialog: Idomeneo, eine Tragédie lyrique, und das Konzert für Flöte KV 313. Anhand zweier nach dem 1. Weltkrieg entstandenen Kompositionen lassen sich unterschiedliche europäische Ästhetiken entdecken: Die Sache Makropulos (1926) von Leoš Janáček fasziniert durch seine strenge Schönheit, während das Cellokonzert (1919) von Edward Elgar durch seinen des Humors nicht entbehrenden Überschwang besticht. Zwei legendäre Werke beschließen den Zyklus: das 2. Klavierkonzert von Sergei Rachmaninow, ein virtuoser Wirbel, in den der Hörer mit Genuss eintaucht, und die unerschöpfliche La Travaiata von Giuseppe Verdi.

Konzerte im Palais de la Musique et des Congrès (PMC) | Salle Erasme
Opern in der Opéra National du Rhin | Place Broglie

OPS vendredi 16 octobre 2015 | 20h Weber, Berlioz, Moussorgski

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

DIE PFADE DER ROMANTIK

„Bei Berlioz verwandelt sich alles in ein Drama.“ Berlioz‘ Zyklus Nuits d’été, der auf Gedichten von Théophile Gautier beruht, lässt Zweifel an der Allgemeingültigkeit dieser Worte von Paul Dukas aufkommen. Passend zu den Gedichten komponierte er sechs feinsinnige Melodien, die nur von wenigen Instrumenten getragen werden, deren Lebendigkeit hier und dort hervorblitzt. Obwohl das Thema Einsamkeit die Stimmung leicht trübt, enthalten diese Edelsteine der Transparenz durchgehend einen Lichtschimmer. Auch auf Berlioz Orchestrierung von Carl Maria von Webers Klavierstück Aufforderung zum Tanz trifft obige Aussage nicht zu. Der deutsche Komponist hatte das Klavierstück 1819 seiner Ehefrau, der Sängerin Caroline Brandt, gewidmet. Das Werk zählt zu den berühmtesten des klassischen Repertoires und führt in auf subtile Weise aufgehellten Walzerrhythmen dem Zuhörer den Tanz vor Augen. Auch Modest Mussorgsky nimmt in seinen Bildern einer Ausstellung eine der klanglich-bildlichen Illustration in Angriff. Zeichnungen und Skizzen seines Freundes, des Architekten Victor Hartmann, hatten ihn zu diesem Klavierzyklus inspiriert. Obwohl er sich in seiner Komposition von der Vorlage entfernt, schafft er doch eindrucksvoll bildliche Motive, die in der genialen Orchestrierung von Maurice Ravel zusätzlich veredelt werden.
WEBER | ARRANGEMENT BERLIOZ Aufforderung zum Tanz
BERLIOZ | Les Nuits d’été
MOUSSORGSKI | ARRANGEMENT RAVEL Bilder einer Ausstellung
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Marko LETONJA
Marko LETONJA
Eve-Maud HUBEAUX
Eve-Maud HUBEAUX
• Marko LETONJA Leitung Biografie • Eve-Maud HUBEAUX Mezzosopran Biografie

Oper samedi 31 octobre 2015 | 20h FAURE

Opera Place Broglie

Fauré Pénélope PATRICK DAVIN direction | OLIVIER PY mise en scène | Orchestre symphonique de Mulhouse

OPS vendredi 20 novembre 2015 | 20h Elgar, Chostakovitch

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

UNGESTÜME KLÄNGE

Der im usbekischen Taschkent geborene Aziz Shokhakimov ist noch keine 30 Jahre alt und steht bereits im Rampenlicht. Seine brillante Dirigierweise, seine tief empfundenen Interpretationen und seine große Ausstrahlung machen ihn zum vielversprechenden Künstler der internationalen Szene. In Straßburg hat er in der vergangenen Spielzeit Musiker und Publikum durch eine großartige Klangkaskade für sich gewonnen. In diesem Konzert nun tritt der junge Maestro, der u. a. so berühmte Orchester wie die Dresdner Staatskapelle, das London Philharmonic Orchestra und das Luzerner Sinfonieorchester dirigiert, zusammen mit dem Cellisten Alexander Somov auf, der seit 2006 erster Cellist im Orchestre philharmonique de Strasbourg ist. Damit wird erneut bewiesen, dass ein wegen seiner vorbildlichen Technik und musikalischen Feinheit geschätzter Orchestermusiker ein erstklassiger Solist ist, der seiner Interpretation eine ganz persönliche Note zu verleihen versteht. Nach seiner wunderbaren Interpretation von Tartinis Konzert Nr. 2 in der Saison 2014/15 tritt er jetzt mit einer einfühlsamen Interpretation von Schumanns großartigem melancholisch-klagendem Cellokonzert auf.
SCHUMANN | Konzert für Cello und Orchester A-Moll
CHOSTAKOVITCH | Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93
Die musikalische Analyse herunterladen
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Aziz SHOKHAKIMOV
Aziz SHOKHAKIMOV
Alexander SOMOV
Alexander SOMOV
• Aziz SHOKHAKIMOV Leitung Biografie • Alexander SOMOV Cello Biografie

Oper mercredi 23 décembre 2015 | 20h VERDI

Opera Place Broglie

Verdi La Traviata PIER GIORGIO MORANDI direction | VINCENT BOUSSARD mise en scène | Orchestre philharmonique de Strasbourg

Oper mercredi 23 decembre 2015 | 20h JANAČEK

Opera Place Broglie

JANAČEK L’Affaire Makropoulos MARKO LETONJA direction | ROBERT CARSEN mise en scène | Orchestre philharmonique de Strasbourg

OPS Vendredi 26 fevrier 2016 | 20h Sallinen, Devienne, Sibelius, Mozart, Dukas

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € à 15 €

EINE ZAUBERFLÖTE

Emmanuel Pahud, der derzeitige Artist in Residence des Orchestre philharmonique de Strasbourg verfolgt drei Laufbahnen: Er ist die erste Flöte der Berliner Philharmoniker, ein leidenschaftlicher Kammermusiker und ein international gefragter Solist. Er besticht durch seine klaren, zugleich tief empfundenen und eleganten Interpretationen barocker Musik ebenso wie der Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. An diesem Abend interpretiert er Mozarts Konzert für Flöte und Orchester G-Dur, das entscheidend war den Musiker. Als der vierjährige Emmanuel einen Nachbarn diesen Flötenpart spielen hörte, verliebte er sich auf der Stelle in den Klang des Instruments. Aber das ist nur der Anfang der Geschichte. Diese Partitur, die in den sehr schnellen Passagen höchste technische Präzision erfordert, ist keineswegs nur eine brillante Stilübung. Dem Wechsel von melancholisch-zärtlichen und glanzvoll majestätischen Momenten wird nur ein Flötist gerecht, der sein Instrument vollendet beherrscht. Dieses Konzert ist zudem eine Gelegenheit, den hervorragenden finnischen Dirigenten Okko Kamu kennen zu lernen, der hier auch das sinfonische Gedicht Tapiola seines Landsmannes Jean Sibelius interpretiert.
SALLINEN | Sunrise Serenade op. 63
DEVIENNE | Konzert für Flöte und Orchester Nr. 7 e-Moll
SIBELIUS | Tapiola op. 112
MOZART | Konzert für Flöte und Orchester G-Dur KV 313
DUKAS | Der Zauberlehrling, sinfonisches Scherzo
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort

Okko Kamu wird durch Leif Segerstam ersetzt sein

Leif SEGERSTAM
Leif SEGERSTAM
Emmanuel PAHUD
Emmanuel PAHUD
• Leif SEGERSTAM Leitung Biografie • Emmanuel PAHUD Flöte Biografie

OPS Vendredi 18 mars 2016 | 20h Tchaïkovski, Rachmaninoff, Franck

Straßburg, PMC Salle Érasme Tarif 1 : 49 € bis 15 €

HÖHEPUNKT DER KLAVIERKUNST

Das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2, heute ein musikgeschichtliches Denkmal, brachte seinem Schöpfer die Rettung, denn nachdem Rachmaninoff mit seiner 1. Sinfonie (1897) bei Publikum und Kritik auf Ablehnung gestoßen war, hatte er nichts mehr komponiert. Der renommierte Arzt und Psychotherapeut Nicolas Dahl, der bei dem französischen Arzt Charcot die Hypnosebehandlung erlernt hatte, stand Rachmaninoff in dieser schwierigen Zeit zur Seite und half ihm, seine Depression zu überwinden. Es heißt, er habe dem Musiker vorgeschlagen, ein neues Klavierkonzert in Angriff zu nehmen. Rachmaninoff widmete es dann seinem Therapeuten. Die Uraufführung fand am 27. Oktober 1901 statt, bei der Rachmaninoff selbst – „Der größte Pianist, den ich je gekannt habe“, so Horowitz – am Klavier saß. Trotz einiger missgünstiger Stimmen (Strawinski bezeichnete das Konzert als „grandiose Filmmusik“) war die Aufführung ein Riesenerfolg. So fließend diese Musik erscheinen mag, vom Pianisten erfordert sie höchste Könnerschaft und entspricht im Übrigen ganz dem Credo ihres Schöpfers: „In meinen Kompositionen habe ich niemals bewusst Anstrengungen unternommen, originell, romantisch, nationalistisch oder irgend etwas anderes zu sein. Ich schreibe einfach die Musik nieder, die ich in mir selbst höre, und zwar so natürlich wie möglich.“
TCHAÏKOVSKI | Marche slave en si bémol majeur op. 31
RACHMANINOFF | Concerto n° 2 pour Klavier et orchestre en ut mineur op. 18
FRANCK | Symphonie en ré mineur
Zur Vorbereitung des Konzertbesuchs
Unmittelbar vor dem Konzert Musikalisches Vorwort
Xian ZHANG
Xian ZHANG
Alexander GAVRYLUK
Alexander GAVRYLUK
• Xian ZHANG Leitung Biografie • BG Smile Folktanzensemble Violine Biografie • Alexander GAVRYLUK Klavier Biografie • BG Smile Folktanzensemble Violine Biografie

Oper jeudi 24 mars 2016 | 20h MOZART

Opera Place Broglie

MOZART Idomeneo, re di Creta HERVÉ NIQUET direction | CHRISTOPHE GAYRAL mise en scène | Orchestre symphonique de Mulhouse